Pressestimmen zu den Angeboten von LebensWert

Ich lade Sie ein, hier in den Presseberichten zu stöbern, die ich im Laufe der Zeit über meine Veranstaltungen gefunden habe. Viel Freude beim Nachlesen!

Philosophie im Haus der Familie

An der Grenze zur Überforderung

(online erschienen beim Generalanzeiger Bonn, 30. September 2015)

Von Brigitte Papayannakis

PLITTERSDORF.  Wie steht es um die Barmherzigkeit in unserer Gesellschaft angesichts der Flüchtlingsströme? Und warum fällt es oft schwer, im Alltag mit Fremdheit umzugehen?

Diese Fragen bestimmten den Montagabend, zu dem Regina Uhrig, Leiterin des Hauses der Familie der evangelischen Thomas-Kirchengemeinde, und die Referentin, Philosophin Christina Rose, in die Familienbildungsstätte eingeladen hatten."Die Idee zur Veranstaltung ist spontan entstanden. Nach der Ankunft der Flüchtlinge in München haben sich über 100 Menschen bei uns gemeldet, um zu helfen. Wir bauen derzeit ein Kontaktcafé auf, um möglichst in jeder Gemeinde längerfristig Kontakte zu Flüchtlingen herzustellen. Koordination ist gefragt, denn alle wollen was tun. Und dennoch: Ich bin nicht an Schnappatmung, sondern an einem langen Atem interessiert", sagte Uhrig.

Insbesondere wurde das moralische Handeln thematisiert. "Humanität ist das erste Gefühl von Menschlichkeit. Alle reden von Barmherzigkeit, solange die Anderen es machen. Was passiert aber, wenn die Menschen wirklich zu uns kommen? Es ist alles schön, wenn es die ersten drei Monate sind. Kann man sich langfristig darauf einlassen?", spitzte Uhrig bewusst zu.

Die Referentin Christina Rose zitierte den amerikanischen Intellektuellen und Philosophen Michael Walzer. "Moralisches Handeln ist nach Walzer auf zwei Wegen möglich. Durch die Emotion, sprich Barmherzigkeit, und zum anderen durch das Ergebnis von Gesprächen. Dem gegenüber steht das Zögern und Nachdenken. Beispielsweise: Sind das wirklich Flüchtlinge, die zu uns kommen? Oder sind meine Spenden wirklich entbehrlich?", erklärte Rose.

Die Teilnehmer diskutierten intensiv. Sie wünschten sich künftig mehr qualitative Informationen. "Medien sollten nicht so viel mit Emotionen spielen; weniger ist mehr!", so eine Teilnehmerin. Immer wieder kam auch die Frage auf, wie der Einzelne sich einbringen könnte.

Die Teilnehmer kamen zu dem Ergebnis, dass nur Selbstliebe die Voraussetzung und Notwendigkeit für Fremdliebe sein kann. "Wir müssen uns vielleicht auch überlegen, langsamer zu werden. Ich selber bin derzeit an der Grenze von Überforderung, es geht den Ehrenamtlichen genauso. Auf der anderen Seite ist es gut. Wir haben nicht so viel Not vor Ort und können uns auf die Menschen vorbereiten. In anderen Großstädten ist dies nicht so der Fall", bezog Regina Uhrig Stellung.

Philosophische Spaziergänge im Bergischen Land

"Auf dem Weg zur wissenden Heiterkeit"

(erschienen im Kölner Stadtanzeiger vom 21. Februar 2015, S. 31,
unter der Anzeige "Zeit für Wissen - ihr Campus für lebenslanges Lernen")

Die philosophischen Spaziergänge schaffen in der wunderschönen bergischen Kulisse eine Harmonie von Kultur- und Naturerleben. Das Genießen der Natur und die physische Tätigkeit fördern die Wahrnehmung und inspirieren. Mit diesem Ziel ging schon Martin Heidegger auf den Feldweg, um jene “wissende Heiterkeit” zu finden, die für ihn “das Tor zum Ewigen” war. Von Entschleunigung über Schönheit bis hin zur Lyrik führen Impulsreferate in das jeweilige Tagesthema ein. Anschließend folgt der Spaziergang zum Philosophieren in kleinen Gruppen. Unterwegs ergänzen neue Impulse die Diskussion, welche am Ende gemeinsam abgeschlossen wird.Folgende Themefelder werden an wechselnden Exkursionsorten beleuchtet:

  • „Über Gott und die Welt“, Altenberger Dom, Odenthal“
  • Über das Verhältnis von Natur und Kultur”, Schloss Auel, Lohmar
  • “Mit Heidegger auf den Feldweg”, Schloss Eulenbroich, Rösrath
  • “Gedanken zum Älterwerden”,  Schloss Ehreshoven, Engelskirchen
  • “Philosophie in der Lyrik: Achtsamkeit”, Lyrikweg Much
  • “Entschleunigung und Muße”, Schloss Auel
  • “Kategorien des Schönen”, Schloss Eulenbroich
  • „Tradition und Traditionsbruch“, Schloss Ehreshoven

Dozentin: Dr. phil. Christina Rose

Weitere Information und Anmeldung: www.zeitfuerwissen.de

PKG-Philosophietag zum UNESCO-Welttag der Philosophie

(erschienen am 28. November 2014 im Overather Mitteilungsblatt)

Am Donnerstag, den 20.11.2014 wurde zum 10. Mal der UNESCO-Welttag der Philosophie gefeiert. Aus diesem Anlass organisierte die Fachschaft Philosophie des Paul-Klee-Gymnasiums Overath auch in diesem Jahr wieder einen Philosophietag, der sich an die rund 130 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 richtete.

Das Thema des Tages lautete: „Dürfen wir Tiere nutzen?“ Zu Beginn der Veranstaltung sollten sich die SchülerInnen zunächst fragen, inwiefern sie an diesem Tag schon Tiere genutzt hatten. Die Antworten hierauf waren vielfältig: Vom Kuscheln mit dem Haustier über den Verzehr des morgendlichen Butterbrots mit tierischem Belag bis zum Tragen des wärmenden Wollschals.

Anschließend legte die Overather Philosophin Dr. Christina Rose in einem packenden Vortrag den Fokus auf unterschiedliche philosophische Ansichten zum Thema, indem sie den Schüler/-innen beispielweise die anthropozentrische, biozentrische oder pathozentrische Perspektive vorstellte.

Nach einer Gruppenarbeitsphase fand die Veranstaltung in einer Podiumsdiskussion ihren Abschluss. In dieser diskutierten einige SchülerInnen in Anwesenheit von Dr. Christina Rose die Frage „Sollen in allen Kantinen, also auch auch in der Schulmensa, nur noch tierische Produkte (Eier, Milch, Joghurt, Fleisch etc.) aus artgerechter Tierhaltung angeboten werden dürfen, auch wenn das Essen dann teuer wird?“

Nach einer kontroversen Debatte kamen die Neuntklässler zu dem Ergebnis, dass in der Schulmensa in einer Testphase ein Essen pro Tag diesem Maßstab unterliegen sollte. Ein entsprechender Vorschlag an die Schulkonferenz wird in Kürze von einer Schülergruppe ausgearbeitet.

Philosophietag am PKG

(erschienen am 19. November 2014 in: Bergisches Handelsblatt, Nr 47, S.7)

Am Donnerstag, 20. November wird der UNESCO-Welttag der Philosophie gefeiert. Aus diesem Anlass organisiert die Fachschaft Philosophie des Paul-Klee-Gymnasiums einen Philosophietag, der sich an die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen richtet. Das Thema des Tages lautet: "Dürfen wir Tiere nutzen?".

Die Veranstaltung beginnt mit einem einleitenden Vortrag der Overather Philosophin Dr. Christina Rose in der Aula des Schulzentrums. Im Anschluss werden sich die rund 130 SchülerInnen der Stufe 9 in Kleingruppen mit philosophischen Positionen zum Thema beschäftigen, die abschließend in eine von den SchülerInnen durchgeführte Podiumsdiskussion einfließen sollen.

"Was mich immer wieder wach macht hier draußen"

Lyrikweg-Wanderung auf den Spuren von Arnold Leifert

(erschienen im Mitteilungsblatt Much am 19. September 2014)

WACH MACHEN, das ist die Absicht und Wirkung der 16 Gedichte Arnold Leiferts, die dieser für den LYRIKWEG MUCH ausgewählt oder geschaffen hat. Der mit vielen Preisen ausgezeichnete Mucher Naturlyriker hat damit den Bewohnern und Besuchern unserer Gemeinde ein bleibendes Geschenk hinterlassen.

Zum Gedenken an seinen zweiten Todestag in diesem Herbst wollen Christina Rose, Steffi Krakowski und Julius Pott-Franck Sie ein Stück weit auf dem Lyrikweg Much mitnehmen, mit Ihnen den Worten Arnold Leiferts nachspüren und dabei naturphilosophische Fragen berühren, die bei achtsamer Betrachtung der Gedichte und der Natur aufkommen können.

Datum: 19. Oktober 2014, 11 Uhr
Treffpunkt:  Much, Kirchplatz,  vor der Tapas Bar 'Descanzo' , die uns auch nach der Wanderung erwartet.
Dauer etwa 2,5 Stunden
Die Teilnahme ist beitragsfrei.
BITTE MELDEN SIE SICH HIER ZUR WANDERUNG AN:  Tourist-Information Much 02245-610888 oder per Mail unter tourismus@much.de

Klarheit im Kopf und Feuerwerk im Bauch

AG „Junges Philosophieren – Was ist Glück?“ weckt das Bewusstsein für die schönen Seiten des Kindseins.

(erschienen im Overather Mitteilungsblatt am 5. Juni 2014)

Elf junge Glücksforscher zwischen sechs und neun Jahren fragen sich unter der fachkundigen Anleitung der freien Philosophin Dr. phil. Christina Rose an der Gemeinschaftsgrundschule Overath in diesem Halbjahr: „Was ist Glück?“

Durch Reflektieren, Diskutieren und Ausprobieren erforschen die Kinder bei ihren regelmäßigen Treffen, wie sie ihre Glückskompetenz steigern können. Denn Schulstress, Leistungsdruck, Streitigkeiten in der Klasse, auf dem Pausenhof, in der Familie, unerfüllte materielle Wünsche - all dies kann bei Schulkindern hohen Leidensdruck erzeugen. Genau dagegen will das Projekt die stärkste Waffe schärfen, die die Evolution dem Menschen mitgegeben hat: den Verstand. Und um das Themenfeld nicht nur theoretisch zu erörtern, fertigen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Werkstücke an. Ein Beispiel:

Im Mai beschäftigten die Projektteilnehmer sich damit, welche äußeren und inneren Anzeichen es gibt, an denen man erkennt, ob man selbst oder ein anderer Mensch glücklich ist. Ihre Forschungsfrage dazu lautete: „Woher weiß ich, dass ich glücklich bin?“ Die Antworten waren kreativ und treffend: So beschrieb eine siebenjährige Schülerin das Glück als „Feuerwerk im Bauch.“ Um die Ergebnisse des Gesprächs kreativ umzusetzen fertigten die Kinder anschließend „Glücksgesichter“ aus Holzscheiben und Naturmaterialen an, wobei sie versuchten, die äußeren Kennzeichen des Glücklichseins wiederzugeben. Auf diesem Wege schulten sie ganzheitlich ihre emotionale Selbst- und Fremdwahrnehmung mit dem Fokus auf das Glücklichsein. Sie stellten dabei fest, dass es schwierig sein kann, auf ein Gesicht einen glücklichen Ausdruck zu bringen - im Leben wie in der Kunst.

Im Rahmen der Projektwoche stellte die „Glücks-AG“ diese Glücksgesichter am 23. Mai 2014 von 10 bis 11.40 Uhr in der GGS Overath aus und präsentierte anhand verschiedener Poster ihre Arbeitsergebnisse.

Unterstützt wurde das Projekt durch den Förderverein der GGS Overath sowie durch eine Spende der Kreishandwerkerschaft, um die sich die Schule zuvor im Rahmen des Jubiläumswettbewerbs „Vielfach spenden statt einfach feiern“ beworben und dabei den fünften Platz belegt hatte.

"Wäre ich nicht Alexander der Große, so wollte ich Diogenes sein"

(erschienen im Mitteilungsblatt der Stadt Overath am 10. April 2014)

Die philosophische Teestunde und der philosophische Spaziergang kehren aus der Winterpause zurück in den philosophischen Teepavillon im Park Gut Eichthal.

Drei Termine hält die Hausphilosophin des Vereins Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V., Dr. phil. Christina Rose, im April für die Besucher des overather philosophischen Teepavillons bereit: Am Samstag, dem 5. April um 10.30 Uhr startet der philosophische Spaziergang. Jeweils montags, am 7. und am 28. April, bietet sie um 19 Uhr eine philosophische Teestunde an. Und auch im Mai und Juni finden zu denselben Uhrzeiten regelmäßige Veranstaltungen statt: Spaziergänge sind jeweils für den 3. Mai und den 14. Juni geplant, Teestunden wird es am 12. und 26. Mai und am 16. und 30. Juni geben.

Das zweite Quartal 2014 steht im Teepavillon unter dem Stern des Diogenes von Sinope. Die Veranstaltungen beleuchten dessen facettenreiche Philosophie und fragen danach, was uns der „alte Grieche" für unsere heutige Lebenskunst lehren kann. Bei jeder Veranstaltung wird ein neuer Schwerpunkt gesetzt, sodass eine Teilnahme jederzeit und ohne Vorkenntnisse möglich ist. Dabei wir des beispielsweise um achtsamen Konsum, Stressreduktion, Freundschaft oder Freiheit gehen.

Diogenes lebte um ca. 400 v. Chr. im antiken Griechenland. Um seine enthaltsame Lebensweise drehen sich viele Anekdoten. Was aber kann uns diese Figur lehren? Einen Hinweis auf die Antwort gibt uns eine Episode aus Diogenes' Leben. Als nämlich Alexander der Große von der Weisheit und Lebensweise des Philosophen gehört hatte, machte er (der Legende nach) diesem persönlich seine Aufwartung. Vor ihm und seiner "Tonne" stehend bot er an, dem Denker einen Wunsch zu erfüllen. Diogenes' Wunsch an den reichsten und mächtigsten Herrscher seiner Zeit soll daraufhin gelautet haben: "Geh' mir aus der Sonne."

Was würden Sie sich vom reichsten und mächtigsten Menschen unserer Zeit wünschen, wenn er vor Ihnen stehen würde? Und würde Sie die Erfüllung dieses Wunsches glücklich machen? Was bedeutet die Lebensweise des Diogenes für uns heute noch? Und wie können wir mit ihr unseren LebensWert beeinflussen? Sie sind herzlich eingeladen, es im philosophischen Teepavillon herauszufinden!

Beitrag pro Veranstaltung: 10 Euro. Informationen und Anmeldung unter christinarose.de

Philosophisches Mitmachprojekt "Diogenes-Kur - Fasten mit Verstand"

(erschienen am 7. März 2014 auf unserort.de)

Die eigene Lebensqualität durch die bewusste Entscheidung zum Verzicht zu heben - hierfür liefert die Diogenes-Kur von Aschermittwoch bis Ostersonntag immer wieder kleine Anregungen und Denkanstöße.

Pate für das Projekt steht Diogenes von Sinope, der die Lebenskunst durch Enthaltsamkeit bis zu Perfektion vorangetrieben haben soll. Sogar Alexander der Großen war der Überlieferung nach davon so beeindruckt, dass er gesagt haben soll: "Wäre ich nicht Alexander der Große, so wollte ich wohl Diogenes sein."

Unser Begriff „Kur“ hat sich aus dem lateinischen Wort „curare“ entwickelt, welches „heilen“ bedeutet. Die "Diogenes-Kur" möchte dazu einladen, die heilende Wirkung der Philosophie des Diogenes ein Stück weit in Selbstanwendung zu erproben.

Auf der Homepage finden sich unter dem Menüpunkt "Impulse" immer wieder neue Kurzvorstellungen philosophischer Ideen sowie biographische Hinweise, Geschichten, Gedichte, Märchen, Buchtipps und kreative Vorschläge. Diese Impulse können auch per E-Mail abonniert werden.

Per Mail können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Gedanken und Erfahrungen bei der "Diogenes-Kur" berichten. Ausschnitte dieser Berichte werden (nach Absprache) auf der Homepage veröffentlicht, sodass ein wechselseitiges Profitieren möglich wird. Mitmachen ist jederzeit und ohne Vorkenntnisse möglich. Wie Sie teilnehmen können erfahren Sie unter christinarose.de/diogenes-kur.html

Kleine Philosophen ganz groß

(erschienen am 3. März 2014 in Oberberg Aktuell)

Gummersbach – Im Rahmen des Projekts „Junges Philosophieren“ entdeckten die Maxikinder des Christa-Hasenclever-Familienzentrums in Berstig Natur mit all ihren Sinnen.

Fünf Wochen lang nahmen die Maxikinder im Christa-Hasenclever-Familienzentrum am Projekt „Junges Philosophieren – Natur und Sinne“ teil. Dieses wurde von Dr. Christina Rose geleitet und vom Familienzentrum finanziert. Aufgabe der kleinen Philosophen war es, die Natur mit allen Sinnen zu erforschen. Da wurden beispielsweise Naturmaterialien, wie Steine, Tannenzapfen oder Blätter, sowie Künstliches wie Spielzeug auf den Tisch gelegt, um die Frage zu klären, was Natur eigentlich ist.  

Spielerisch fanden die Kinder Antworten auf diese und weitere Fragen. Es ergaben sich angeregte Diskussionen, in die auch immer wieder eigene Erfahrungen mit eingebracht werden konnten. Die Kinder setzten sich mit der Welt, sich selbst und den anderen philosophisch auseinander. An jedem Donnerstag wurde gemeinsam ein Sinnesorgan besprochen und die Kinder stellten aus Naturmaterialien Dinge her, die sie mit dem entsprechenden Sinn wahrnehmen konnten. So entstanden Seifen, die man riechen konnte, Windlichter, die hübsch anzusehen waren, und Rasseln, deren Klang man gut hören konnte.

Philosophischer Teepavillon als Raum der Muße und des Denkens

Außerschulisches Angebot für Oberstufenschüler lud ein zum Innehalten im Alltäglichen.

(erschienen am 27.1.2014 auf unserort.de)

„Hier kann man sagen, was man denkt. Da ist erst mal nichts falsch. Es tut gut, ohne schulischen Druck solche für uns alle doch wichtigen Sachen besprechen zu können.“ So beschreibt ein junger Mann die Gesprächsatmosphäre im philosophischen Teepavillon auf Gut Eichthal.

Und genau das ist auch das Ziel: Selberdenken statt Abfragen, Ausprobieren statt Pauken. Die Themen sind dabei ganz nah an der Lebenswelt. So ging es am 23. Januar 2014 um die Frage: „Was bedeuten Internet und mobile Kommunikation für unsere Gesellschaft?“

Moderiert wurde das Gespräch von Dr. phil. Christina Rose, Hausphilosophin des Vereins Freunde und Förderer Gut Eichthal. Als freie Philosophin entwirft und begleitet sie maßgeschneiderte Formate für Akademien, Bildungswerke, Unternehmen, Kindergärten, Schulen und Vereine und bedient dabei ein Publikum, das jeden denkfreudigen Menschen einschließt, vom Vorschul- bis ins Seniorenalter.

Der Verein will mit dem philosophischen Teepavillon Gut Eichthal als Kultur- und Bildungsstandort fördern. Am benachbarten Paul Klee Gymnasium rannten Verein und Philosophin mit ihrem jüngsten Vorschlag offene Türen ein: Immer dringender nehmen die dortigen Lehrer das Bedürfnis der Schüler wahr nach einem Raum für offene, alltagsrelevante Gespräche, die entlastet sind vom Druck durch Lehrplanerfüllung und Leistungsabfrage.

Nachdem man also mit einer Philosophielehrerin ein Thema abgestimmt hatte, wurden interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eingeladen, an einer philosophischen Teestunde teilzunehmen. Zwar war zu erwarten gewesen, dass die zehn Stühle vor Ort nicht ausreichen könnten, und die Sitzplätze waren schon mit zwei Bierbänken aufgestockt worden. Doch dem alle Erwartungen weit überbietenden Zulauf von insgesamt rund 40 Jugendlichen drohten weder Pavillon noch Gesprächsformat standzuhalten.

Kein wirkliches Problem, denn auch die Gesprächsform des philosophischen Spaziergangs hat ihren festen Platz im Repertoire der Philosophin und im Angebot des Vereins. Und so war nur eine kleine Umplanung notwendig, um nach einem kurz gehaltenen philosophischen Input vor der Tür des Pavillons mehrere Grüppchen junger Menschen entspannt und dennoch rege diskutierend durch Wald und Feld spazieren zu sehen.

Dabei nutzen sie die naturnahe Umgebung und die beiden mit Regionale2010-Mitteln ermöglichten Aggerbrücken, um sich wirtschaftsethischen, kommunikationstheoretischen, gesellschaftspolitischen, verantwortungsbetreffenden und sogar erkenntnistheoretischen Aspekten des Tagesthemas zu nähern und erlebten Eichthal damit – für viele zum ersten Mal - als das, wofür es geplant ist: Als außerschulischen Bildungsstandort.

Zum Ende hin, für eine Abschlussrunde, versammelte sich die große, leicht verfrorene Gruppe denn doch im Teepavillon. Die Schülerinnen und Schüler bewiesen ihre Flexibilität durch spontanes Teilen von Diskussionsergebnissen, Sitzgelegenheiten und (zum Aufwärmen auch ohne ursprünglich geplante Teezeremonie gereichten) Teeschalen.

Mitten ins Feedback hinein schneite sogar noch hoher Besuch: Die Abgeordneten der FDP- Landtagsfraktion Yvonne Gebauer und Ingola Schmitz besuchten nämlich an diesem Vormittag gerade das Gut als außerschulischen KLU-Lernstandort, um sich ein Bild vom aktuellen Angebot dort zu machen. Frau Gebauer ist Sprecherin ihrer Fraktion für die Themen Schule und Weiterbildung, Frau Schmitz für die Themen berufliche Aus- und Weiterbildung bzw. Kultur.

Es steht nicht nur zu hoffen, sondern nach dem Erlebten fast schon zu erwarten, dass dies nicht das letzte philosophische Angebot im philosophischen Teepavillon für die in Overath und den Nachbarstädten ansässigen weiterführenden Schulen gewesen ist. Alle Beteiligten an der Unterrichtseinheit waren sich einig, dass die Idee unbedingt weiter verfolgt werden sollte und dass, wie von Seiten der Philosophie-Fachkonferenz am PKG augenzwinkernd rückgemeldet wurde, „deutlich geworden sein dürfte, dass ein gewisser Bedarf besteht“.

Solange die zu Jahresbeginn aufgenommenen Gespräche zwischen Verein, Stadt und Philosophin konstruktiv weiterverlaufen, besteht zum Kennenlernen des philosophischen Teepavillons einmal im Monat die Möglichkeit beim „Spaziergang Philosophie in der Lyrik“. Dieser steht in diesem Quartal unter dem Motto „Anfang“ und findet zum nächsten Mal statt am Samstag, dem 15. Februar um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist der historische Teepavillon im Park. Beitrag 10 Euro.

Winter-Angebote der Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V. im philosophischen Teepavillon

(erschienen am 9. Januar 2014 im Mitteilungsblatt Overath)

"Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen - mit des Schuhs geheimnisvoller Spur, - einen ersten schmalen Pfad zu schrägen - durch des Schneefelds jungfräulicher Flur - Kindisch ist und köstlich solch Beginnen, - wenn der Wald dir um die Stirne rauscht - oder mit bestrahlten Gletscherzinnen - deine Seele leuchtende Grüße tauscht."

So beschreibt der Dichter Christian Morgenstern die Wonnen seines Winterspaziergangs. Solche Freude auf Gut Eichthal zu erleben laden wir Sie ein: Beim lyrisch-philosophischen Spaziergang mit unserer Hausphilosophin Dr. phil. Christina Rose. Nicht nur die „kindisch-köstliche" Begeisterung über die winterliche Natur macht den lyrisch-philosophischen Spaziergang um Gut Eichthal so außergewöhnlich - sein besonderer Reiz liegt in der Rezeptur der Bestandteile: Anregende Bewegung an der frischen Luft und der geistige Genuss von ausgewählten Gedichten gehen Hand in Hand mit der Freude am Gespräch über deren philosophischen Gehalt.

Die lyrisch-philosophischen Spaziergänge finden samstags von 10.30 bis 11.30 Uhr statt am 18. Januar, am 15. Februar und am 15. März. Treffpunkt ist der philosophische Teepavillon. Beitrag 10 Euro. Bitte anmelden unter lebenswert@christinarose.de

Derweil fordert der Winter im Park seinen Tribut: Unser historischer Teepavillon ist seiner Bestimmung und Bauweise nach ein Ort für Frühlings-, Sommer- und Herbststunden. So wunderschön es darin auch jetzt noch ist - den Pavillon regelmäßig mit Strom zu heizen ist so ökologisch fragwürdig wie im Ergebnis unbefriedigend. Deshalb ziehen die beliebten philosophischen Teestunden für einige Wochen ins Winterquartier: Von Januar bis März sind sie zu Gast in der holzofen-warmen mongolischen Jurte der Erzählerin Hildegard Breunsbach in Lohmar-Hoven, Fuchsweg 11, ehe sie ab April den Weg in unseren Pavillon zurückfinden.

Die Winterquartier-Teestunden erwarten Sie dort donnerstags um 19 Uhr am 9. Januar mit dem Thema „Vorurteile", am 6. Februar zum Wert der „Freundschaft" und am 6. März über den Begriff „Vielfalt". Beitrag 10 Euro. Bitte anmelden unter lebenswert@christinarose.de

Philosophische Teestunde trifft Märchenjurte

Überstädtische Fusion des Außergewöhnlichen

(erschienen am 6. Januar 2014 auf unserort.de)

Wollten Sie nicht auch immer schon einmal an der philosophischen Teestunde in Overath teilnehmen? Und haben Sie nicht auch schon gelegentlich darüber nachgedacht, die Erzähl-Jurte in Lohmar mit ihren Märchentagen zu besuchen? Ab Januar ist nun beides auf einmal möglich.

Denn der Teepavillon auf dem Overather Gut Eichthal ist seiner Bauart und Bestimmung nach ein Ort für wärmere Tage. So wunderschön es darin auch jetzt noch ist – ihn regelmäßig mit Strom zu heizen ist so ökologisch fragwürdig wie im Ergebnis unbefriedigend. Deshalb ziehen die beliebten philosophischen Teestunden für einige Wochen in ein außergewöhnliches und wohnlich-warmes Winterquartier: Die mongolische Jurte in Lohmar-Hoven, Fuchsweg 11.

Dass die berufliche und auch persönliche Begegnung der Philosophin Dr. phil. Christina Rose und der Erzählerin Hildegard Breunsbach alles andere als nur eine Notlösung darstellt, beweist die philosophische Märchenstunde, ein zusätzliches Gesprächsangebot, welches aus der wechselseitigen Bereicherung der beiden heraus erwachsen ist.

Vergessen Sie den Lärm der Welt über einer kleinen Teezeremonie oder lassen Sie sich entführen ins Reich der Märchen und Sagen. Ein philosophischer Impuls zum jeweiligen Tagesthema dient anschließend zur Einleitung ins gemeinsame philosophische Gespräch.

Zu folgenden Terminen und Themen, immer donnerstags um 19 Uhr, sind Sie in der „philosophischen Jurte“ herzlich willkommen:

  • 9. Januar: Philosophische Teestunde „Vorurteile“
  • 23. Januar: Philosophische Märchenstunde „Glück“
  • 6. Februar: Philosophische Teestunde „Freundschaft“
  • 20. Februar: Philosophische Märchenstunde „Entschleunigung“
  • 6. März: Philosophische Teestunde „Vielfalt“
  • 20. März: Philosophische Märchenstunde „Natur“.

Informationen und Anmeldung unter christinarose.de

Dezember-Themen und Termine im philosophischen Teepavillon der Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V.

(erschienen am 28. November 2013 im Mitteilungsblatt Overath)

So wird es in den Teehäusern der englischen "manors" im Winter ebenfalls zugegangen sein: Auch bei winterlichen Wetterverhältnissen hat die Atmosphäre im historischen Teepavillon auf Gut Eichthal etwas einzigartig Bezauberndes - z.B. im Dämmerlicht und bei Kerzenschein. Eine kleine Heizung hilft gegen die Kälte. Dazu empfiehlt sich eine warme, angemessene Kleidung, besonders beim philosophischen Spaziergang. Wer mag, darf auch gern eine Wolldecke mitbringen, sodass das Philosophieren dem Winter seine schönsten Seiten abgewinnen kann.

Wie gewohnt wird unsere Hausphilosophin Dr. phil. Christina Rose Sie jeweils mit einem inhaltlichen Impuls „rüsten" und Sie moderativ behutsam durch die Diskussion des Tagesthemas begleiten. Herzlich willkommen zum philosophischen Gespräch!

Folgende Themen und Termine erwarten Sie im Dezember:

  • Mittwoch, 4.12., 10.30-11.30 Uhr: Spaziergang „Optionen und Entscheidung - Die Qual der Wahl"
  • Donnerstag, 5.12., 17-18 Uhr: Teestunde „Urteile und Vorurteile"
  • Mittwoch, 11.12. 10.30-11.30 Uhr: Spaziergang „Was ist Würde?"
  • Mittwoch, 18.12., 10.30-11.30 Uhr: Spaziergang „Tradition und Traditionsbruch"
  • Donnerstag, 19.12., 17-18 Uhr: Teestunde „Schenken und Tauschen"

Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Beitrag pro Person bei jeder Veranstaltung: 10 Euro.

Der Sinn im Absurden?

Philosophische Angebote auf Gut Eichthal standen im Zeichen des 100. Geburtstags von Albert Camus

(Erschienen am 10. November 2013 auf unserort.de).

„Lohnt das Leben die Mühe, gelebt zu werden?“, so fragte Albert Camus in Der Mythos des Sisyphos. Was auf den ersten Blick wie eine recht ferne, existenzialistische Denkeskapade anmuten mag, ist unserem Alltag näher als es uns lieb sein kann: Immer wieder führen ein Mangel an Sinn und ein Hadern mit dem Absurden dazu, dass sich Mitmenschen das Leben nehmen – auch hier bei uns, und auch in der jüngeren Vergangenheit.

Albert Camus war, obwohl er sich im Mythos des Sisyphos nicht nur der Frage nach dem Absurden, sondern auch der Selbsttötung widmete, kein Verfechter des Suizids. Im Gegenteil bot er dem Absurden auf ungewöhnliche Weise die Stirn – sogar in seiner Lesart der Geschichte von Sisyphos, dem tragischen Helden der griechischen Mythologie, der von den Göttern dazu verurteilt ist, immer wieder einen schweren Stein den Berg hinaufzurollen, nur um diesem kurz darauf beim erneuten Herunterrollen zusehen zu müssen.

Der 100. Geburtstag des berühmten, am 7. November 1913 in Algerien geborenen Autors und Philosophen stellte den Rahmen des philosophischen Teepavillons der Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V. in der 44. Kalenderwoche dar. Zwei Veranstaltungen, wie gewohnt durchgeführt von der freien Philosophin Dr. phil. Christina Rose, standen auf dem Programm:

Die Premiere des philosophischen Spaziergangs widmete sich am Mittwoch, dem 6. November der Frage: Was ist das Absurde? Nach der Einführung in das Thema genossen die Teilnehmer die frische Luft und die Natur um Gut Eichthal, während sie sich ausführlich über die Inhalte und die Relevanz des Frühwerks von Camus austauschen. Der Spaziergang und das philosophische Gespräch wurden im Teepavillon beschlossen.

Die philosophische Teestunde am Donnerstag, dem 7. November diskutierte Camus‘ These: "Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen". Eingeleitet durch eine kleine Teezeremonie, die den Lärm der Welt vergessen machte, und einen anschließenden philosophischen Impuls zum „Sisyphos“ wurde diese Aussage auf ihren Gehalt hin untersucht und nach ihrer Relevanz für unser Leben heute befragt.

Kommende Termine und Themen des philosophischen Teepavillons im November

Der nächste Spaziergang am Mittwoch, dem 13. November von 10.30 bis 11.30 Uhr nimmt eine mehrfach geäußerte Teilnehmeranregung auf und diskutiert die Frage: „Philosophieren und Meditieren – ein Widerspruch?“.

In der 46. Kalenderwoche schließt sich der philosophische Teepavillon mit dem Mittwochsspaziergang am 20. November und der Teestunde am 21. November an die „ARD-Themenwoche Glück“ an und wendet sich dem Begriff „Glück“ vor dem Hintergrund verschiedener philosophischer Forschungsansätze zu.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für die Teilnahme wird jeweils ein Beitrag von 10 Euro erhoben. Veranstaltungsort ist der philosophische Teepavillon im Park von Gut Eichthal. Weitere Informationen erhalten Sie unter christinarose.de

Athen am Aggerstrand

(Erschienen am 4. Oktober 2013 im Lohmarer Stadtecho)

Overath. Ab Mitte Oktober werden der Verein Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V. und die Philosophin Dr. phil. Christina Rose Gut Eichthal mit regelmäßigen philosophischen Gesprächsangeboten als Ort der intellektuellen Tätigkeit fördern und die Kulturlandschaft der Stadt bereichern. Bereits zweimal schon war der historische Teepavillon zuvor Schauplatz der philosophischen Teestunde.

Spaziergänger und Sportler sahen den kleinen, weißen Teepavillon im Park von Gut Eichthal seit vielen Jahren leer stehen, und sie bekundeten immer wieder, wie schade es besonders um diese einladende, aber ungenutzte Kulisse war. Da kam die Philosophin Dr. phil. Christina Rose ins Spiel, bei der der Teepavillon Liebe auf den ersten Blick war. Seit ihrem ersten Besuch in der Parkanlage des Guts ließ sie die Idee nicht mehr los, hier für Overath ein Angebot aus ihrer Disziplin heraus zu entwickeln. Daher schlug sie dem Verein Freunde und Förderer Gut Eichthal e.V. im Juni ein schlüssiges Nutzungskonzept vor, zugeschnitten auf die Besonderheiten des Pavillons.

Der Vereinsvorsitzende Rolf Trefz berichtet: „Für uns war die Idee von Frau Dr. Rose ein Glückstreffer. Denn der Teepavillon ist mit seiner geringen Größe nicht zu vermieten. Der Verein mühte sich nach Kräften - allein, es fehlte eine realistische Idee. Frau Dr. Rose hat nun einen Plan entwickelt, der uns auf Anhieb überzeugt hat und bei dessen Umsetzung wir sie gern unterstützen".

Im Teepavillon sollen in Zukunft alle Interessierten die Methode und die Inhalte der Philosophie kennenlernen und selber ausprobieren können.

Besonders ist dabei, dass das Philosophieren einen direkten Bezug auf das Leben der Gesprächsteilnehmer nimmt: Denn Philosophie kann viel mehr sein als ein Selbstzweck, der nur im Elfenbeinturm der Universitäten betrieben wird. Sie kann helfen, das eigene Leben bewusster selbst zu gestalten, Entscheidungen wohlbegründeter zu treffen und den Geist wach zu halten.

Mit den beiden Kennenlern-Terminen am 13. und am 21. September hat die Philosophin den Auftakt des „philosophischen Teepavillons" geliefert. Dabei leitete sie die philosophische Teestunde jeweils ein durch eine kleine Teezeremonie und einen philosophischen Impuls. Anschließend wurde ein philosophisches Thema gemeinsam reflektiert. Sanft moderierte die Gastgeberin das Gespräch. Wenn es geboten war, lieferte sie zudem hilfreiches Hintergrundwissen. So wurden beim ersten Termin überblicksartig die zentralen inhaltlichen Fragen der Disziplin erlebbar. Bei der zweiten Teestunde lenkte sie den Fokus auf die Methode des Philosophierens, indem sie die „hohe Kunst des philosophischen Disputs" zum Thema erhob.

Rege Beteiligung seitens Jung und Alt hat die Annahme bestätigt, dass in Overath mit reflektionswilligem und -fähigem Publikum zu rechnen ist. Nun gilt es, dieses mit Veranstaltungen zu bedienen. Für das Jahr 2013 stehen die regelmäßigen Termine bereits fest (siehe Programm). Die Anmeldung für den Lesekreis "Siddharta" ist ab sofort per E-Mail an lebenswert@christinarose.de möglich. Aktuelle Informationen finden Sie unter christinarose.de/teepavillon Und wer in Zukunft eine neue Mitgliedschaft im Verein abschließt, erhält nach Beitritt sogar eine Freikarte für eine philosophische Teestunde.

Philosophischer Teepavillon 2013 auf Gut Eichthal in Overath

Philosophische Teestunde

donnerstags, 17.10., 7.11., 21.11., 5.12., 19.12., jeweils 17-18 Uhr, Beitrag 10 Euro, 

Philosophischer Lesekreis "Siddharta" ab 6.11. mittwochs, 8.45 - 10.15 Uhr, 10 Termine. Beitrag: 100 Euro. Bitte anmelden.

Philosophischer Spaziergang ab 6.11. mittwochs, 10.30 - 11.30 Uhr, Beitrag 10 Euro.

Philosophische Beratung nach Absprache.

Aktuelles unter: www.christinarose.de

Denk mal im Denkmal!

Das Teehaus auf Gut Eichthal mausert sich zum philosophischen Teepavillon

(Erschienen am 5. November 2013 im Bergischen Handelsblatt)

Overaht (uw). "Si tacuisses, philosophus mansisses - wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben", so urteilte einst der Neuplatoniker Boethius. "Von wegen!" - hielt eine Veranstaltung der besonderen Art diesem Spruch entgegen:

Der Verein Freunde und Förderer Gut Eichthal und die freie Philosophin Dr. phil. Christina Rose hatten zur philosophischen Teestunde eingeladen. Doch noch fünfzehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung war kaum abzusehen, ob der Bedarf hierfür in Overath überhaupt ausreichen würde, um den kleinen Teepavillon mit Besuchern zu füllen.

Dann allerdings bewiesen Schlag auf Schlag immer mehr Gäste die intellektuelle Umtriebigkeit ihrer Stadt. Als bereichernd empfunden wurde auch die Beteiligung vieler Oberstufenschüler des benachbarten Paul Klee Gymnasiums. Längst nicht jeder der 27 Teilnehmer hatte das Glück, einen Stuhl zu ergattern. Aufmerksam folgte man der Historie des Guts, vorgestellt durch den Vereinsvorsitzenden Rolf Trefz, und der von Christina Rose übernommenen Einführung in die philosophische Praxis. Und was bietet sich zum Philosophieren in einem Teehaus besser an als eine gemeinsame Tasse Tee zum gepflegten Gespräch?

Letzteres jedoch musste vorerst noch warten, denn der Tee wurde in Schweigen genossen, um zunächst einmal gemeinsam innezuhalten. Um diese gleichzeitig ungewohnte wie wohltuende Ruhe schien es einen kurzen Moment lang fast schade, als die Philosophin die Stimme wieder erhob und einen philosophischen Impuls über das Absurde bei Camus anbot.

Was sich dann an dem Bild einer Packung Weihnachtskekse aus dem sommerlichen Discountersortiment entzündete und nicht eher Halt machte, bis es auch die letzte der vier Fragen Kants erhoben hatte, war ohne Zweifel ein wahrhaft philosophischer Diskurs. Nein, wenn die Teilnehmer geschwiegen hätten, lieber Boethius, dann wären sie keine Philosophen geblieben, sondern an diesem Tag vielleicht niemals welche geworden!

Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Das zu erforschen sah Immanuel Kant als seine Aufgabe an. Gleichwohl: Die Fragen abschließend zu beantworten ist der abendländischen Philosophie in den vergangenen 2.500 Jahren nicht gelungen, und es stand so auch in Overath nicht zu erwarten. Innehalten im Alltäglichen, Weiterfragen, wenn festgefahrene Strukturen fraglich werden und den Geist wach halten, dazu wollten die Gastgeber anregen. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

Vielfach Spenden Statt Einfach Feiern

(erschienen auf handwerk direkt)

Am 19.09.2013 fanden die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Elektroinnung, der Kraftfahrzeuginnung, der Innung für Metalltechnik und der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft in Bergisch Gladbach-Schildgen statt.

In einem kleinen feierlichen Rahmen standen die Preisträgerinnen und Preisträger des im Zuge des 100-jährigen Innungsbestehens ausgerufenen Wettbewerbs „Vielfach Spenden statt Einfach Feiern“ im Mittelpunkt. Verliehen wurden am Abend die Platzierungen eins bis drei durch die jeweiligen Obermeister bzw. stellvertretenden Obermeister der feiernden Innungen. [...]

Neben den verliehenen Plätzen eins bis drei hat die Kraftfahrzeuginnung noch folgende vierte Plätze verliehen: 500 Euro Preisgeld gingen an die Gemeinschafts-Hauptschule Odenthal mit dem Projekt „Langzeitpraktikum Klasse 10 A“, an das Berufskolleg Opladen für das Projekt „Schulsanitätsdienst BKO Schüler helfen Schülern“, an den „Bürgerbusverein Burscheid e. V.“ für das Projekt „Bürger fahren Bürger“ und an den „BV Bergisch Neukirchen e. V.“ für das Projekt „Kunstrasen“. Der fünfte Platz und damit 250 Euro Preisgeld wurden vergeben an die Städtische Realschule Waldbröl Schülergenossenschaft Naschwerk eSG mit dem Projekt „Vertiefte Berufsorientierung durch Eigenverantwortung“, an die GHS Strombach Gummersbach mit dem Projekt „Energiesparen und regenerative Energiegewinnung“, an die Gemeinschaftsgrundschule Overath mit der AG „Was ist Glück“, an den Malteser Hilfsdienst e. V. Leverkusen mit der Idee „Start einer Lehr- und Ausbildungsgruppe für den Katastrophenschutz“, an das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Rösrath mit dem Projekt „Werte schaffen durch gemeinsame Arbeit - mit Spaß dabei“, an die „Gesellschaft Erholung Edelrath-Uppersberg e. V. mit dem Projekt „Seifenrennencup in Edelrath“, an den katholischen Kindergarten St. Anna Hämmern, Wipperfürth, mit dem Projekt, „Haustiere im Kindergarten“ und an den Förderverein der KITA AWO Wittenbergstraße 1a in Bergisch Gladbach, mit dem Projekt „Klettergerät im Turnraum“.

Am Ende ist festzuhalten, dass der Wettbewerb „Vielfach Spenden statt Einfach Feiern“ in der Region bei Vertretern von karitativen, sozialen, gemeinnützigen und sonstigen Einrichtungen große Resonanz gefunden hat. Die Vorstände und Geschäftsführung der Elektroinnung, der Kraftfahrzeuginnung, der Innung für Metalltechnik sowie der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land sagen allen Preisträgerinnen und Preisträgern noch einmal „Herzlichen Glückwunsch“!